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Wir stellen vor:

Sprecher des Landesjugendforums Felix Englert

Der Weg von Felix Englert zur Jugendfeuerwehr begann beim „Schnuppern“. Da war er 6 Jahre alt und schaute sich eine Ausbildung in der Jugendfeuerwehr an. Nicht ohne Folgen. Denn wie Felix sagt, begann damit seine größte Leidenschaft. Dabei hatte er gar keinen vorherigen Bezug zur Feuerwehr. Weder in seiner Familie noch bei Freunden gab es diesbezüglich Anknüpfungspunkte. Und trotzdem sprang der sprichwörtliche Funke über und seine Begeisterung für die Feuerwehr wuchs mit den regelmäßigen Ausbildungen, den Zeltlagern und Wettbewerben. Das machte Spaß, war eine großartige Freizeitbeschäftigung und Wissen gab es noch dazu. „Mit diesem Enthusiasmus konnte ich schließlich sogar einige meiner Freunde überzeugen, der Jugendfeuerwehr beizutreten“, freut sich Felix.

Bis Sommer dieses Jahres blieb er aktives Mitglied der Jugendfeuerwehr Steinbach-Hallenberg. Dann kam der Wechsel in die Einsatzabteilung. Nun zählte er zwar nicht mehr als Mitglied der Jugendfeuerwehr, aber Felix durfte trotzdem fortan deren Ausbildung unterstützen. Gerade in dieser neuen Funktion erfährt der 17-Jährige sehr viel mehr über die Belange, Sorgen und Wünsche der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Für ihn eine klare und besonders wichtige Voraussetzung für Jugendarbeit.

Apropos Jugendarbeit. Das Landesjugendforum lernte Felix bereits 2015 kennen. Zu dieser Zeit suchte das Landesjugendforum Unterstützung für die damalige Kreisjugendsprecherin aus Schmalkalden-Meiningen. Da fackelte der Steinbach-Hallenberger nicht lange, nutzte die Chance und durfte alsbald die ersten Treffen des Landesjugendforums miterleben. Etwas später übernahm Felix die alleinige Vertretung für seinen Kreis und hat durch viel Erfahrungsaustausch gute Tipps und Anregungen von den Kameradinnen und Kameraden aus anderen Jugendfeuerwehrverbänden in den Kreisen erfahren. Noch heute vertritt er seine KJF gerne im Landesjugendforum.

Die interessanten inhaltlichen Debatten im Landesjugendforum motivieren den 17-Jährigen immer wieder aufs Neue. Besonders, wenn darauf folgend etwas erreicht wurde. „Schlussendlich“, so sagt er nachdenklich, „gibt mir vor allem die Resonanz der Jugendlichen sowie die immer größer werdende Bedeutung von Jugendgremien die große Lust, weiterzumachen.“ 

Auch deshalb hat sich Felix als Landessprecher des LaJuFo im Herbst 2021 zur Wahl gestellt. In den zwei vorherigen Amtszeiten als stellvertretender Landesjugendsprecher hat er zahlreiche Erfahrungen gesammelt, viel gelernt, auch über die Strukturen. Aus diesen Gründen heraus fühlte er sich bereit, eine leitende Rolle zu übernehmen, um sich für die jugendlichen Interessen in den Feuerwehren einzusetzen und diese noch deutlicher in der neuen Funktion zu repräsentieren. „Die Position ermöglicht mir außerdem, über das Landesjugendforum hinaus zu arbeiten und es auf Bundesebene oder in anderen Gremien vertreten zu dürfen“, sagt Felix. Aufgrund seiner Erfahrungen möchte der junge Mann einiges anstoßen und auch verändern, seine neue Funktion als Landesjugendsprecher nutzen, um sich aktiv für die Zukunft des Landesjugendforums und die jugendpolitische Arbeit darüber hinaus einzusetzen.

Sein Ziel für die nächsten zwei Jahre formuliert Felix Englert so:

„Um die inhaltlichen Standpunkte des Landesjugendforums stark einbringen zu können und die Stimme der Jugendlichen richtig vertreten zu können, ist es enorm wichtig die Bedeutung dieses Gremiums weiter auszubauen, darunter gilt als eine fundamentale Bedingung der Wiederaufbau inaktiver Kreisjugendforen.“

 

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